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Entwicklung eines Passivhaus-Vollholzfensters
  Eckdaten des Projekts
  Projektthema:
Auf Basis der Erfahrungen mit Niedrigenergiefenstern wird ein Passivhausfenster aus Vollholz entwickelt

Adresse:
6912 Hörbranz

Projektleiter:
Manfred Sigg
Tischlerei Sigg


Kennzeichen:
- Vollholzkonstruktion
- Sandwich-Konstruktion
- U-Wert von 0,898 W/m²K
  Einleitung
  Entwicklung eines innovativen Fenstersystems zur Nutzung passiver Solarenergie, unter dem Gesichtspunkt ökologischer Materialauswahl und stofflicher Trennbarkeit, im Anwendungsfeld vom Dreiliter- bis hin zum Passivhaus.
  Performance
 

Die Tischlerei Sigg hat ein spezielles Niedrigenergiefenster mit einem U-Wert von 0,9 W/m²K (inkl. Rahmenverluste) entwickelt. Das Fenster ist sehr schlank, Rahmen und Flügel sind 88mm dick, was von anspruchsvollen Architekten besonders geschätzt wird.
Im Test am Institut für Fenstertechnik der FH Rosenheim/Deutschland erreichte das Fenster in den Abmessungen 123 x 148 cm im eingebauten Zustand ohne zusätzliche Dämmhilfen (Läden, Jalousien) bis außen Stockmaß gemessen einen U-Wert von 0,898 W/m²K. Für den Einsatz als Niedrigenergie-Fenster kann es mit gutem Gewissen empfohlen werden. Die Passivhaus-Klasse (unter 0,8 W/m²K) blieb aber leider knapp versagt.

Im nächsten Schritt wurde das Massivholz des Flügelrahmens ersetzt durch eine Sandwich-Konstruktion Holz-Purenit-Holz. Für den Einbau in die Fassade müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden um Wärmebrücken zu vermeiden. Aufgrund des Prüfzeugnisses der Vollholzkonstruktion verbunden mit dem rechnerischen Nachweis der Verbesserungen ist die Neuauflage nun einsetzbar in Passivhäusern (z.B. CEPHEUS-Haus in Wolfurt, Vorarlberg, Arch. Gerhard Zweier und drei weitere Gebäude).

Auf Basis dieser Erfahrungen wird nun ein passivhausgeeignetes Vollholzfenster entwickelt, das die Vorzüge des Holzfensters mit den ausgezeichneten Dämmwerten des Passivhausfensters verbinden soll. Nach physikalisch theoretischen Voruntersuchungen und Versuchen wird eine Null-Serie gefertigt und geprüft, sodass bis Jahresende 2000 ein zertifiziertes Passivhausfenster mit entsprechenden Einbauvorschlägen zur Verfügung steht.

www.sigg.at
www.energieinstitut.at

Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id1791 
"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie „Haus der Zukunft“ – einer Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft – gefördert."
 
 
 
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