Fenster und Türen
anmelden login
  Allgemein
  News
  Archiv
  Zielsetzung
  Handbuch
  Newsletter
Info Beispiele Produkte Service Kontakt MyInfoknoten
 
 
 
Weiterentwicklung konventioneller Einblasverfahren in Zusammenhang mit dem Einbau von Zellulosefaserdämmstoff - insbesondere die maschinelle Einbringung von großen Dämmstärken (bis zu 60 cm)
  Eckdaten des Projekts
  Projektthema:
Entwicklung und Herstellung von Zellulosefasern, welche im eingebauten Zustand (auch bei hohen Dämmstärken) eine hohe Setzungssicherheit des Dämmstoffes gewährleisten. Entwicklung von maschinellen Einbringungstechniken, welche eine fugenlose und setzungssichere Dämmschicht ermöglichen.

Projektleiter:
Mag. Heimo Krainer
P.Seppele GesmbH, Abteilung Thermofloc-Dämmstoffe


  Kurzfassung
  Technische Beschreibung

Aufgrund der Energiepreissteigerungen werden zunehmend Wohnhäuser mit extremen Dämmstärken (30 cm - 60 cm - sogenannte Passivhäuser) gebaut. Die Verarbeitung von Zellulosefaserdämmstoff durch herkömmliche Verblasmaschinen ist bei Dämmstärken bis zu ca. 20 cm setzungsfrei möglich. Bei höheren Dämmstärken ist jedoch die Gefahr einer Setzung des Dämmstoffes und des Auftretens von Wärmebrücken gegeben.

Um diese Probleme zu beseitigen und die Marktchancen für Zellulosedämmstoff zu verbessern ist es notwendig Zellulosefasern herzustellen welche über eine hohe Spannkraft und Rückstellkraft verfügen. Dies erreicht man einerseits durch verbesserte Zerfaserungstechnologien und andererseits durch schonende Verpackung des Dämmstoffes (die Elastizität der Faser soll möglichst in vollem Umfang erhalten bleiben).

Neben der Verbesserung der Faserstruktur spielt die Technik der Einbringung in das Gefach eine große Rolle. Eine durchgängige, fugenlose und setzungssichere Dämmschicht ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren einer Gebäudedämmschicht.

Die derzeit verwendeten Verblasmaschinen und Einbringungstechniken sind jedoch nicht dazu geeignet Dämmschichten von mehr als 20 cm garantiert setzungssicher und fugenlos einzubringen.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sollen daher grundlegende neue Erkenntnisse über die optimale Faserstruktur von Zellulosefaserdämmstoff hinsichtlich Elastizität und Rückstellkraft gewonnen werden.

Weiters sollen unter anderem anhand eines realen Bauprojektes die aus dem Forschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden. Dabei wird ein völlig neuartiges Haussystem (Spacehouse) errichtet welches mit Dämmschichten aus Zellulosedämmstoff von 50 cm im Dach- und Wandbereich ausgestattet ist.
  Wirtschaftliche Bedeutung
 

Die zunehmende Marktbedeutung von losen Dämmstoffen (in erster Linie Zellulosedämmstoff) ermöglicht neue Perspektiven im Bereich hochgedämmter Konstruktionen (Passivenergiehäuser).

Durch die Entwicklung neuer Fasern und Einbringungstechniken könnten für uns als Hersteller von Zellulosedämmstoff neue Marktsegmente entstehen welche von konventionellen Dämmstoffen (Steinwolle, Glaswolle) aufgrund der Produkteigenschaften und Produktkonstitution nur schwer abgedeckt werden können.

Die in diesem Forschungsprojekt gewonnenen Erfahrungen könnten der Grundstein für die Erschließung neuer Marktsegmente sein. Zusätzlich könnten durch den Kompetenztransfer in bereits bestehende Märkte auch diese Marktanteile vergrößert werden.

Aufgrund seiner hervorragenden baubiologischen und ökologischen Eigenschaften sowie konkurrenzfähiger Marktpreise könnten die Chancen für die Vermarktung von Zellulosedämmstoff im Einblasverfahren erheblich verbessert werden.

www.thermofloc.com

Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id1816 
"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie „Haus der Zukunft“ – einer Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft – gefördert."
 
 
 
>> zurück