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Gemeindezentrum Ludesch
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Eckdaten des Projekts |
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Projektthema:
Ökologisches Gemeindezentrum
Adresse:
6713 Ludesch
Projektleiter:
Bgm. Paul Amann, Gemeinde Ludesch
Kennzeichen:
- ökologische Materialien
- nachhaltiger Ansatz im öffentlichen Bauwesen
- regionale Baustoffe |
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Einleitung |
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Mit dem Projekt "Gemeindezentrum
Ludesch" konnten für die Planung und Realisierung von Wohn-
und Bürogebäuden richtungsweisende Schritte hinsichtlich
ökoeffizientem Bauen und einer nachhaltigen Wirtschaftsweise
in Österreich erfolgreich demonstriert werden. |
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Performance |
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Im Speziellen wurde mit diesem
Projekt der Anspruch, der sich aus der Leitidee nachhaltigen Bauens
ableitet, dass Gebäude und die eingesetzten Baukomponenten gegenwärtigen
Bedürfnissen (Ansprüche an die Nutzung) optimal entsprechen
sollten, ohne künftigen Generationen eine Nachnutzung aufzuzwingen
oder Entsorgungsprobleme zu hinterlassen, praxisnah umgesetzt. Die
Vorteile dieses Projektes liegen dabei nicht nur in funktionellen
und ökologischen Aspekten, sondern auch in der Stärkung
regionaler Wirtschaftsstrukturen. Es konnten durch intelligenten Einsatz
ökologischer Materialien Synergien zwischen optimaler Funktionalität
und der Vermeidung von Umwelt- und Entsorgungsproblemen (Förderung
innovativer Produkte und des ökologischen und wohngesunden Bauens)
realisiert werden. Das Ergebnis ist ein Gebäudekonzept nach dem
Stand der Technik und die Erkenntnis, dass das Bauvorhaben mit Mehrkosten
für die ökologische Materialwahl von nur ca. 1,9 % umgesetzt
werden konnte.
Das Projekt zeigt aus heutiger Sicht, dass trotz der noch weitgehend
sozialisierten Umweltkosten sich unter zu Hilfenahme vorhandener praxiserprobter
Planungsinstrumente (z.B. Ökoleitfaden: Bau, IBO-Passivhaus-Bauteilkatalog,
div. Datenbanken, u.a.) ein gesamtökologischer und nachhaltiger
Ansatz auch im öffentlichen Bau ohne wesentliche Mehrkosten realisieren
lässt. Der Primärenergiebedarf für die Errichtung des
Gemeindezentrums lag bei weniger als 18kWh pro Quadratmeter. Für
die Herstellung der Baumaterialien wurde also bezogen auf die erwartete
Lebensdauer des Gebäudes nur etwa die Hälfte jener Energie
benötigt, die sonst üblich ist, das Treibhauspotenzial ist
sogar um zwei Drittel geringer. Das Gemeindezentrum verfügt über
Geschäfte, öffentliche Flächen und Vereinsflächen,
womit eine wertvolle Nutzungsvielfalt und -flexibilität gewährleistet
ist. Damit wurde der Anspruch, der sich aus der Idee nachhaltigen
Bauens ableitet, dass das Gebäude gegenwärtigen Bedürfnissen
optimal entsprechen sollte, ohne künftigen Generationen eine
Nachnutzung aufzuzwingen oder Entsorgungsprobleme zu hinterlassen,
in der Praxis umgesetzt und bewiesen, dass sich mit Hilfe vorhandener
Planungsinstrumente ein gesamtökologischer und nachhaltiger Ansatz
auch im öffentlichen Bauwesen ohne wesentliche Mehrkosten realisieren
lässt. |
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Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id3569 |
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"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie Haus der
Zukunft einer Kooperation des Bundesministeriums für
Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft
gefördert." |
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