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Freisinger-Fenster
  Eckdaten des Projekts
  Projektthema:
Entwicklung eines innovativen Fenstersystems

Adresse:
6341 Ebbs

Projektleiter:
Dipl.Ing. (FH) Franz Freundorfer

Kennzeichen:
- Stoffliche Trennbarkeit
- Passvhausstandard
- Ökologische Materialwahl
  Einleitung
  Entwicklung eines innovativen Fenstersystems zur Nutzung passiver Solarenergie, unter dem Gesichtspunkt ökologischer Materialauswahl und stofflicher Trennbarkeit, im Anwendungsfeld vom Dreiliter- bis hin zum Passivhaus.
  Performance
  Unter den heute zahlreichen zertifizierten Passivhauskomponenten hat sich Freisinger zusammen mit seinen Lizenzpartnern eine Alleinstellung, durch den ausschließlichen Einsatz von Holz und ökologischen Dämmstoffen, erarbeitet.

Das Aufspüren der Trends und Anforderungen des Niedrigstenergie- und Passivhausbereiches führt Freisinger nun zur Entwicklung kostengünstigerer Lösungen.

Diesem Aspekt gibt das Vorurteil "Ökologische Dämmstoffe sind unbezahlbar und obendrein schlecht zu verarbeiten" besondere Bedeutung. Der Tiroler Fenstertüftler Freisinger verwendet Holz im Fensterbau aus Überzeugung und weil der größte Vorteil dieses nachwachsenden Rohstoffes bei Freisinger heißt: "Holz ist nicht aus Plastik".

Die wärmetechnische Optimierung des Produktes wird unter Einsatz von Computersimulation erreicht. Das Pilotprojekt "Samerberger Passivhaus" ist ein Einfamilienhaus in Passivhausqualität. Das neue kostengünstige Zwoa2Holz Fenster erhält seine Feuertaufe also unter den schweren Bedingungen eines Einfamilienhauses. Noch auf der 3. Passivhaustagung vor 6 Jahren in Bregenz wurde hitzig diskutiert, ob es den je möglich sein wird ein Einfamilienhaus in Passivhausqualität zu erstellen.

Während die klassischen Passivhausfenster mit einer kostenaufwendigen durchgehenden Dämmschicht arbeiten, wird in diesem Projekt mittels Finite-Elemente-Berechnung der bisher noch nicht durchgeführte Versuch gemacht, durch gezielte Platzierung von kleinen Dämmzonen an den effektivsten Stellen im Fensterrahmen, auf diese bisher als unverzichtbar angesehene durchgehende Dämmlage, zu verzichten.

Das Projekt "Entwicklung eines kostengünstigen, wärmetechnisch optimierten Fensters aus Holz und ökologischen Dämmstoffen" will dem Werkstoff Holz wieder zu der Bedeutung verhelfen, die diesem Werkstoff, aus ökologischer, klimatischer und gesellschaftspolitischer Sicht im Fensterbau zusteht.

Nicht zu vergessen ist, dass der Fenstermarkt derzeit zwischen dem "normalen Fensterrahmen" mit Rahmendämmwerten von Uf = 1,6 W/m²K und den Passivhauskomponenten mit Uf-Werten um 0,7 W/m²K kaum Konstruktionen kennt. Ein vom Passivhausinstitut in Darmstadt nachgewiesener Uw-Wert von 0,85 W/m²K wird daher angestrebt und sichert dem neuen Produkt Einsatzmöglichkeiten in energieeffizienten Neubau aber auch im künftig noch bedeutenderen Bereich der Altbausanierung.

Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id3605 
"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie „Haus der Zukunft“ – einer Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft – gefördert."
 
 
 
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