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Erfolgsfaktoren für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Bauwesen
  Eckdaten des Projekts
  Projektthema:
Fördernde und hemmende Faktoren auf technischer, rechtlich/politischer und organisatorischer Ebene, Zielrichtung: Markteinsatz innovativer Bauprodukte, Schwerpunktbereiche: Strohballenbau, Oberflächenvergütung, Wärme- und Schalldämmung


Projektleiter:
Dipl.-Ing. Robert Wimmer
GrAT - Gruppe Angepasste Technologie an der Technischen Universität Wien
  Kurzfassung
  Der verstärkte Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen - den "Ressourcen von Morgen" - ist als wesentliche Strategie für Nachhaltiges Wirtschaften unbestritten. Gerade im Baubereich lassen sich durch einen intelligenten Einsatz der Materialien Synergien zwischen optimaler Funktionalität und der Vermeidung von Umwelt- und Entsorgungsproblemen realisieren.

Der Anspruch, der sich aus der Leitidee Nachhaltigen Bauens ableitet, ist demnach, durch das Gebäude und die eingesetzten Baukomponenten gegenwärtigen Bedürfnissen (Ansprüchen an die Nutzung) optimal zu entsprechen, ohne künftigen Generationen eine Nachnutzung aufzuzwingen oder Entsorgungsprobleme zu hinterlassen.

Bauprodukte und Systemlösungen auf der Basis von Nachwachsenden Rohstoffen können in hohem Maße zu diesen Zielen beitragen. Ihre Vorteile liegen dabei nicht nur in funktionellen und ökologischen Aspekten, sondern auch in der Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen.
 

Die durchgeführten Analysen hemmender und fördernder Faktoren dienten dem Ziel, die Grundlage zu einer verbesserten Marktdurchdringung von Bauprodukten aus Nachwachsenden Rohstoffen zu schaffen. Aus den Ergebnissen aus technischer, rechtlicher und organisatorischer Sicht wurden Maßnahmen für eine marktgerechte Technologieentwicklung und eine zielgerichtete Veränderung der Rahmenbedingungen abgeleitet.

Die Ergebnisse aus den umfangreichen Recherchen zu den technischen Einsatzmöglichkeiten von Produkten wurden in einem nach Einsatzgebieten gegliederten Katalog dargestellt. Darüber hinaus wurden in einer Reihe von Workshops wesentliche organisatorische und rechtliche Aspekte beleuchtet und mit maßgeblichen Akteuren aus den Bereichen Rohstoffbereitstellung, Produktion, Marketing Planung sowie mit Rechtsexperten und Baufachleuten reflektiert.

Mehr Informationen unter: www.grat.at

Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id1740 
"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie „Haus der Zukunft“ – einer Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft – gefördert."
 
 
 
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