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KAH   Keramik aus Holzwerkstoffen
Entwicklung eines Formgebungsverfahrens für holzwerkstoffbasierte Grünkörper zur Herstellung biogener SiC-Keramiken


Eine der Herausforderungen in der Produktion von Hochleistungskeramiken ist die Herstellung von komplexen Formteilen, die auch in Serie produziert werden können. Ein Projekt aus der "Fabrik der Zukunft" hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderung mithilfe von Nachwachsenden Rohstoffen zu meistern. Holzwerkstoffe bilden die Ausgangslage für das Produktionsverfahren, sie verformen sich weniger leicht als Holz und können z. B. im Spritzguss- oder Extrusionsverfahren in Serie zu komplexeren Formen verarbeitet werden.
Durch die sogenannte Pyrolyse "verbrennen" diese Formteile bei bis zu 900 °C zu Kohlenstoffkörpern (sogenannten "Grünkörpern"), wobei die ursprüngliche Form mehr oder weniger erhalten bleibt und im Kohlenstoffzustand auch leicht noch nachbearbeitet werden kann. In einem weiteren Schritt wird flüssiges Silizium infiltriert – das Ergebnis ist eine Siliziumcarbid-Keramik, die an Härte bald an Diamant heranreicht.
Bisher konnten mit diesem entwickelten Produktionsverfahren auf Basis von Nachwachsenden und biogenen Rohstoffen bereits z. B. Keramikrohre hergestellt werden. Weitere Anwendungsgebiete und Produktmöglichkeiten sollen noch untersucht werden.

Projektleitung

Fachhochschule Salzburg GmbH
FH-Prof. Dr. Olaf G. Treusch
Urstein Süd 1
5412 Puch/Salzburg
E-Mail:
olaf.treutsch@fh-salzburg.ac.at
Tel.: +43 (0) 50 2211 2016
Fax: +43 (0) 50 2211 2099
Web:
www.fhs-forschung.at

Projekt- und Kooperationspartner

SGL Carbon GmbH

 

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