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Reviews

Willkommen bei den Veranstaltungsreviews.


Bauen mit Holz, Lehm und Stroh beim Mostviertler Energiestammtisch
Die umweltberatung NÖ organisiert gemeinsam mit engagierten Personen aus dem Mostviertel schon seit 3 Jahren den Mostviertler Stammtisch. Diese institutionalisierte Veranstaltung findet vier Mal jährlich zu bestimmten Themenschwerpunkten statt. Diesmal waren die Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen an der Reihe. Das Besucherinteresse war sehr groß. Als Einstieg in das Thema referierte DI Hannes Hohensinner. Strohbau von der Entwicklung und Tests der Funktionalität über das Demonstrationsgebäude S-HOUSE bis hin zur Zertifizierung von Strohballen als Dämmstoff im aktuellken Projekt StrohCert wurden bei seinem Vortrag behandelt. Mag. Andreas Laaber stellte sein privates Stroh-Passivhaus vor und Johannes Ertl zeigte seinen Ausbau an seinem Biobauernhof, den er in Strohbauweise mit Lehmverputz und Schafwolldämmung realisiert hat. Moderatorin Franziska Simmer von der umweltberatung führte durch die Veranstaltung.
Weitere Infos unter www.umweltberatung.at
www.grat.at

Informationsveranstaltung für zukünftige Strohdämmstoffhersteller
Die Landwirtschaft ist der wichtigste Akteur, wenn es um die Herstellung von nachwachsenden Rohstoffen geht. Zu der Veranstaltung "BAUernSTOFF Stroh - Hochwertiger Dämm- und Baustoff" an der HLFS St. Florian kamen mehr als 100 landwirtschaftliche Produzenten und informierten sich aus erster Hand über den aktuellen Entwicklungsstand, bereits gebaute Strohhäuser und die Rahmenbedingungen für die Produktion von "Strohdämmziegel". Die Veranstalter, das Land Oberösterreich, Herr Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger, die Bezirksbauernkammer Linz, Herr Ing. Johannes Gruber und die HLFS St. Florian, Herr Dir. Dr. Hubert Fachberger konnten einen interessanten Themenbogen präsentieren.
DIe Referneten waren Architekt Mag. Martin Zeiko, DI Hannes Hohensinner und Mag (FH) Rudolf Bintinger beide GrAT und Johannes Gruber, BBK Linz-Land

Weitere Aktivitäten, wie eine Fachexkursion sind in Planung.
Weitere Informationen unter:
www.hlfs-florian.at

Haus aus Paletten gewinnt GAU:DI Architektur Wettbewerb
Das "Paleteshouse" von Gregor Pils und Andreas Schnetzer, beide Architektur Studenten an der TU Wien wurde neben einem weiteren österreichischen und eine französischem Projekt ausgezeichnet. Zwei Juries aus renommierten ArchitektInnen und Experten wählten aus den rund 400 internationalen Einreichungen die besten aus. Das Palettenhaus wird für die Biennale 2008 im Maßstab 1:1 aus Euro-Paletten gebaut und soll zugleich als Ausstellungsort für die anderen Preisträger-Projekte dienen. Es thematisiert preisgünstiges und nachhaltiges Bauen aus Paletten als Recycling eines standardisierten Transportmittels. 800 Paletten sind für ein einfaches Haus nötig. Diese sind weltweit überall erhältlich und mit einfachen Mitteln verarbeitbar.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.tuwien.ac.at
competition.gaudi-programme.eu

STROH im Baugewerbe hat Zukunftspotential!
Über 60 Telnehmende hatten sich am 3. 10. im S-House in Böheimkirchen eingefunden, um sich bei Experten anhand nationaler und inernationaler Beispiele über den aktuellen Entwicklungsstand zu informieren. Vor allem die hervorragende Energiebilanz des neu entdeckten Baustoffes Stroh ließ aufhorchen: ca. 50 mal weniger graue Energie als Beton und ca. 100 mal weniger als Glaswerkstoffe wie Dämmwolle. Daraus resultierend standen Möglichkeiten der Zertifizierung, grundsätzlichen Zulassung als Baustoff und Produktion im Baugewerbe im Zentrum der Diskussionen.
Um günstige Rahmenbedingungen für Herstellung und Marktpotential zu schaffen, wird v.a. auch die Unterstützung der Landespolitik von großer Bedeutung sein. Dieser Aspekt soll in der Nachbearbeitung der Themenlounge besondere Berücksichtigung finden. (Pressetext Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ)

Für weitere Informationen zur Veranstaltung:
Erwin Schwarzmüller, bau.energie.umwelt Cluster NÖ
www.bauenergieumwelt.at
Strohbau - Forschung und Entwicklug, Beratung:
Robert Wimmer, Hannes Hohensinner, GrAT
www.grat.at, www.nawaro.com
Gebaute Strohbauten, Betriebe:
Herbert Gruber, Österreichisches Strohballennetzwerk
www.baubiologie.at

BAUernSTOFF
BAUernSTOFF
Die Besinnung auf ökologisches Wirtschaften geht parallel mit dem Wiederentdecken nachhaltiger Sinnlichkeit; und Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen birgt viele Potentiale: darüber waren sich die ReferentInnen der Innovationstagung “BAUernSTOFF“ an der Linzer Kunstuniversität einig. Baumaterialien aus Nawaros sind nicht nur nachhaltiger und energieeffi zienter in ihrem gesamten Lebenszyklus, sondern haben in ihrer Sinnlichkeit das Potential Alltags- und Hochkultur zu vereinen. Bereits jetzt sind zahlreiche Produkte auf dem Markt, wie eine begleitende Ausstellung eindrucksvoll darstellen konnte.



Ob Flachs, Hanf, Schafwolle oder Stroh, dass diese „neuen“ Baustoffe auch ausgezeichnet funktionieren belegen neben gezielt geförderten Demonstrationsbauten, wie dem mittlerweile national und international bekannten S-HOUSE in Böheimkirchen, auch immer mehr öffentliche und private Häuser. Derzeit besteht aber noch großer Handlungsbedarf - auf der Ebene der Förderungen, in der dringend notwendigen Vernetzung der ProduzentInnen untereinander, der Aus- und Weiterbildung der PlanerInnen, und nicht zuletzt in der Vermarktung. Das große Interesse zeigt, dass Nawaros im Bauwesen das Potential haben über den Nischenmarkt hinaus zu gehen.
Weitere Informationen und Kontakt:
www.khs-linz.ac.at/bauernstoff07.1074.0.html

Haus der Zukunft Demogebäude: S-HOUSE Besichtigung
Das Programm umfasste eine kurze Einführung in das Thema nachhaltig Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen, den Film über die S-HOUSE Errichtung und eine Führung durch das ganze Gebäude. Fragen zu den verwendeten Baumaterialien (Holz, Stroh, Flachs, Kork, Hanf, Farben und Lasuren auf Pflanzenölbasis) und Konstruktionen (Strohballenwandaufbauten, Boden, Dach und Decke) wurden während der Führung beantwortet und mit anschaulichen und begreifbaren Beispielen dokumentiert.
Für jene, die dieses Vorzeigeprojekt gerne besichtigen möchten gibt es noch weitere Termine, die auf der Webseite www.s-house.at oder unter www.grat.at zu finden sind.

Das S-FEST – ein Stroherlebnis für Jung und Alt!
Am Samstag, 16.09.06, ging in Böheimkirchen erstmals das große S-FEST über die Bühne. Rund 200 interessierte Besucher nutzten den Anlass um sich über den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im (Haus-) Bau zu informieren. Der Böheimkirchner Bauernmarkt bot einheimische Schmankerl wie Blunz´nbrote und Feuerflecken und die brasilianische Band O TRIO sorgte trotz herbstlicher Temperaturen für heiße Rhythmen.LAbg. Michalitsch vom S-HOUSE begeistert!
LAbg. Dr. Martin Michalitsch zeigte sich vom S-FEST beeindruckt. In seiner Eröffnungsrede betonte er vor allem den unschätzbaren Wert des S-HOUSE als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen und sprach im Namen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll besondere Glückwünsche zur gelungenen Umsetzung dieses Demonstrationsgebäudes aus. Initiator Dr. Robert Wimmer zum S-FEST: „ Ich freue mich sehr über das große Interesse der Bevölkerung an unserem Projekt. Ich bin überzeugt, dass das S-HOUSE-Konzept zukünftig vermehrt von Bauherren aufgegriffen wird.“
Auf die Plätze – fertig – los!
Auch die kleineren Gäste hatten am S-FEST ihren Spaß. War bei Sackhüpfen, Bauerngolf und Torwand eher das sportliche Geschick gefragt, so stand bei den Kinderstationen der Umweltberatung NÖ die Kreativität im Mittelpunkt. Hier konnten die Kids u.a. Nützlingstöpfe gestalten oder bei den Quizstationen ihr Wissen unter Beweis stellen. Als Belohnung fürs Mitmachen gab’s am Ende kleine Überraschungen von PlayMais und Süßigkeiten.

S-House Eröffnungsfeierlichkeiten
Das S-House wurde im Zeitraum von 2001 bis 2004 von der Gruppe Angepasste Technologie (Obmann Dr. Robert Wimmer) an der TU Wien und Architekten Georg Scheicher (Architekten Scheicher, Hallein) entwickelt und geplant. Die Errichtung erfolgte von Herbst 2004 bis Frühjahr 2005.
„Die Herstellungskosten für das Haus sind entsprechend einem Passivhaus, jedoch wird, im Vergleich zu konventionellen Gebäuden, nur ein Zwanzigstel an Energie und ein Zehntel an Ressourcen benötigt“ so Wimmer.
Das ganze Haus ist aus nachwachsenden Rohstoffen (NAWAROs) gebaut. Es bietet einen hohen Wohnkomfort, verursacht geringe Betriebskosten und es kann nach der Nutzungsphase ohne Entsorgungsprobleme in den biologischen Kreislauf vollkommen rückgeführt werden. Ganz ohne Kunststoff, Metall oder sonstige nicht rückführbaren Materialien schafft das Haus auch C02 zu speichern. Die Komponenten sind großteils Neuentwicklungen. So wurde für die Befestigung der Sichtfassade an der Strohballendämmung eine Biokunststoffschraube, die „Treeplast“ Schraube entwickelt.
Die Tests für Wärmedämmwerte, Brandwiderstand und Schallschutz ergaben ausgezeichnete Ergebnisse. Zusätzlich wird das Gebäude rund um die Uhr vermessen und somit die Langzeitfunktionalität dokumentiert. Die Messwerte, das Gebäudekonzept und die Thematik nachhaltiges Bauen werden in der Ausstellung „Balanced Technologies“ im S-HOUSE präsentiert.

Finanziert wurde das Projekt im Rahmen des EU Programms „LIFE Umwelt“, der Programmlinie „Haus der Zukunft“ des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sowie dem Land Niederösterreich.

Derzeit bereitet die Gruppe Angepasste Technologie auch eine Serie von Infoworkshops vor, die voraussichtlich im November starten werden. Die Termine werden auch auf der Hompage abrufbar sein. Im Rahmen dieser Workshops kann man dann mehr über das S-House erfahren, es besichtigen und sonstige Fragen zu Strohbauten und zum Thema nachhaltiges Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen können beantwortet werden.

Weiter Informationen finden Sie auch unter www.s-house.at bzw. unter www.grat.at

Bildtext:Das S-HOUSE wurde durch (v.l.) Dr. Robert Wimmer (GrAT), Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni (bmvit), Landesrat Wolfgang Sobotka (Land Niederösterreich) Bürgermeister Gabler (Böheimkirchen), Dr. Arno Kaschl (EU LIFE Umwelt), Rektor Dr. Peter Skalicky (TU Wien) und Georg Scheicher (Architekten Scheicher) feierlich eröffnet.

S-HOUSE Baustellenbesichtigung
Das Demonstrationsgebäude S-HOUSE verbraucht als „Faktor 10-Haus“ nur ein Zehntel an Energie und Ressourcen im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden, wurde als Passivhaus aus Nachwachsenden Rohstoffen konzipiert und wird derzeit am BÖZAT in Böheimkirchen (NÖ) errichtet.

Dieses Demonstrationsbeispiel für nachhaltiges Bauen wird von der Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) an der TU Wien umgesetzt und von EU LIFE, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen von „Haus der Zukunft“ sowie dem Land Niederösterreich gefördert.

Am 19. Oktober 2004 wurde im Rahmen einer öffentlichen Baustellenbesichtigung der bereits fertig gestellte Rohbau von Fachpublikum und Presse besichtigt.

Die Informationsveranstaltung wurde von mehr als 70 BesucherInnen besucht und mit großem Interesse verfolgt. Bei der geführten Besichtigung des Gebäudes wurde den Interessierten und Informationssuchenden der Aufbau der Gebäudehülle beschrieben und Konstruktionsdetails gezeigt, die nach Fertigstellung des Passivhauses nicht mehr sichtbar sein werden. Während der Baustellenbesichtigung konnten Fragen an die Projektleitung, Dr. Robert Wimmer und DI Hannes Hohensinner, den Architekten, Georg Scheicher sowie den ausführenden Zimmereibetrieb, Florian Hager gestellt werden. Die Besucher wurden eingeladen das Gebäude und all seine Konstruktionsdetails aufs Genaueste zu untersuchen, um sich ein Bild über die konsequente Umsetzung entsprechend den Kriterien einer nachhaltigen und vorsorgenden Bauweise machen zu können.

Für alle Interessierten, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, sind auf der Internetseite www.s-house.at detaillierte Informationen zum Gebäude sowie der aktuelle Baufortschritt mittels Webkamera verfügbar.

„Ein gutes Haus zeigt, was es ist!“
Veranstaltung: 8. Europäische Passivhaustagung und Messe
Erreichtes zu transportieren und offene Fragen zu diskutieren war das Vorhaben der 8. Europäischen Passivhaus Tagung, die vergangenen April in Krems über 600 Besucher anlockte. Und so stellten die Veranstalter – Donau-Universität Krems, Energieinstitut Vorarlberg und Passivhaus Institut – in einem viel beachteten Arbeitskreis zum Thema „Ästhetik“ auch die provokante Frage: „Ist das Passivhaus ein Entwurfshemmer?“
Denn die zweifellos entwurfsrelevanten “Regeln“ einer Passivhausplanung – solare Ausrichtung, Fensterminimierung nach Norden oder das Postulat kompakter Gebäudeformen - bescherten der Passivhausarchitektur mancherorts den Ruf ideenlos zu sein.

Nach der Errichtung der ersten Passivhäuser 1992 in Darmstadt-Kranichstein galt alle Aufmerksamkeit zunächst den Baukosten. Vornehmliches Ziel des Arbeitskreises “Kostengünstige Passivhäuser” war es denn auch, die Baukosten zu senken. Die kostengünstigen Passivhäuser der Jahre 1996 bis 1999 zeigen den Erfolg dieser Strategie.

Das Passivhausprinzip hat seine Funktionalität, seine enorme Behaglichkeit und auch seine Wirtschaftlichkeit unter Beweis gestellt. Die Frage ist nun: Hat energieeffizientes Bauen das Zeug zu einer eigenen Formensprache? „Ein gutes Haus zeigt, was es ist und hat es nicht nötig, gestikulierend der Nachbarschaft seine ökologische Gesinnung zu vorzuführen!“ sagte dazu in Krems der Vorarlberger Architekt und Passivhaus-Pionier Walter Unterrainer ganz klar.

Und Robert Hastings, Gastprofessor der Donau-Universität Krems in Solararchitektur, schrieb den Planern zukünftiger Passivhäuser ins Stammbuch: „Passivhäuser sollen auf die Minimierung der Umweltbelastung optimiert und auf Lebensfreude maximiert werden! Die Zielgruppe sind nicht die Leser der Architekturpresse oder die Teilnehmer von Energiefachtagungen, sondern normal sterbliche Bewohner. Das Hauptaugenmerk sollte nicht auf extrem niedrige Energiekennzahlen gerichtet sein sondern auf Freude, die beim Benützen eines Heimes im täglichen Leben geschaffen wird.“


Gute Karten für „Behaglichkeitskonzepte“

Diese Freude soll freilich nicht auf die Besitzer von Einfamilienhäusern beschränkt bleiben – Großformatiger Passivhausbau als nächster Entwicklungsschritt stand daher in Krems im Zentrum der Diskussion. Dabei wurden nicht nur aktuelle Projekte im Geschoßwohnungsbau – wie etwa die knapp vor Baubeginn stehende Wiener Siedlung am Kammelweg – vorgestellt, sondern auch die Randbedingungen des Passivhausbaus im Office-Bereich abgesteckt.

Denn der Betrieb von hunderttausenden Büro- und Verwaltungsgebäuden in Europa sorgt für einen enormen jährlichen Energieverbrauch. Dennoch dominieren in Kostenbetrachtungen von Unternehmen in der Regel die Gehälter der Mitarbeiter. Energiekosten machen zumeist nur einen kleinen Teil aus. Wegen der hohen Bedeutung der Personalausgaben stehen für die Betriebe aber optimale Bedingungen am Arbeitsplatz sehr wohl im Mittelpunkt des Interesses und sie sind häufig Anlass für Sanierungsarbeiten. Nur Gebäude hoher Nutzungsqualität – und damit: Behaglichkeit - erzielen langfristig sichere Renditen. Ein „Behaglichkeitskonzept“ wie das Passivhaus hat hier also gute Karten.

Dabei werden in Büro- und Verwaltungsgebäuden jedoch andere Ansätze verfolgt als beispielsweise im Wohnungsbau: Sämtliche Maßnahmen müssen nicht nur für den Winterfall, sondern auch für den Sommerfall betrachtet werden; aufgrund der hohen internen Lasten, der zumeist kompakten Bauform und eines oft hohen Verglasungsanteils besteht in vielen Büros nämlich eklatante Überhitzungsgefahr. Lastenreduktion für Heizung und Kühlung sowie Deckung der Lasten mit erneuerbaren Energieträgern zeichnen hier innovative Energiekonzepte aus, erfordern aber integrale Planungs- und Bauabläufe.


Passive Houses International

Dass man den erhöhten Komfort des Passivhauses auch außerhalb des deutschen Sprachraums zusehends zu schätzen weiß, belegte schließlich eindrucksvoll der Workshop „Passive Houses International“; Über 100 Tagungsteilnehmer stürmten regelrecht diese Arbeitsgruppe und machten damit sogar eine kurzfristige Verlegung der Veranstaltung in größere Räumlichkeiten notwendig.

Zu sehen bekamen sie Passivhausprojekte aus aller Welt: von den USA über Irland, Skandinavien, Italien, Tschechien, Weissrussland bis nach Korea spannte sich der Bogen der präsentierten Bauten. Und Mitveranstalter Dr. Wolfgang Feist hielt in seinem Referat über die Anpassung der Passivhaus-Idee an lokale Gegebenheiten und Klimata fest: „Das Passivhaus ist eine Methode, kein Stil.“

2.Treffen des Fachverbandes für Strohballenbau e.V. im Ökodorf Siebenlinden
Vom 15.-17.August 2003 fand im Ökodorf Siebenlinden das zweite Treffen des Fachverbandes für Strohballenbau Deutschland statt. Sehr gut vorbereitet von den Begründern des Fachverbandes Dirk Scharmer, Axel Linde und Steffen Moritz, unterstützt von den BewohnerInnen des Ökodorfs erlebten wechselnde 50-70 TeilnehmerInnen ein spannendes und anregendes Treffen. Das Wochenende war vollgepackt mit Fachinformationen, Projektbeispielen, Diskussionen und Besichtigungen von realisierten und im Bau befindlichen Strohballenhäusern.
Die Vorträge thematisierten zum einen das bauphysikalische Verhalten von Stroh, um die Ergebnisse von Brandtests, Feuchtemessungen, und die Perspektiven einer bauaufsichtlichen Zulassung von Strohballen, und präsentierten zum anderen gebaute Beispiele. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Beiträge.


Architekt Dirk Scharmer berichtete über Brennbarkeits- und Feuerwiderstandstests, die der Fachverband für Strohballenbau, finanziell unterstützt durch eine Förderung des BMVEL, (Bundesministerium Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft) am IBMB in Braunschweig durchgeführt hat. Bei den durchgeführten Tests konnten die selben positiven Ergebnisse wie in Österreich erreicht werden. Als ein erstes wichtiges Ergebnis steht fest, dass für Getreidestrohballen mit der Rohdichte von 90-130 kg/cbm ein Prüfungszeugnis für B 2- = normal entflammbar – ausgestellt werden kann. Mit der Ausstellung der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung: P-BY08-H.23 - 01/03 ist Stroh zur Ausfachung von Holzkonstruktionen zulässig.
Der Feuerwiderstandstest wurde an einer gesamt ca. 50 cm dicken Wand durchgeführt, die beidseitig mit 3 cm Lehmputz verputzt war. Dieser Test war sehr erfolgreich, denn die Wand hielt 92 Minuten dem Feuer stand (entspricht F-90) bevor der Brenner abgeschaltet wurde. Bei der Messung der Wärmeleitfähigkeit wurde ein Lambda von 0,0379W/m2K (entspricht 0,045W/m2K mit 20% Feuchtigkeitszuschlag für biogene Baustoffe) gemessen und die Ergebnisse der österreichischen Untersuchungen bestätigt.


Dipl.-Ing. Erwin Schwarzmüller (ConsultS) aus Wien war als Vertreter der österreichischen Strohballenbauszene eingeladen und stellte als Moderator des Informationsknotens für Nachwachsende Rohstoffe die Internetplattform www.nawaro.com vor. Außerdem berichtete er über aktuelle Arbeiten und Ergebnisse des Strohballenbaus in Österreich (Strohballennetzwerke asbn www.baubiologie.at, GrAT (Gruppe angepasste Technologie der TU Wien) www.grat.at und www.nawaro.com, ÖÖI Österreichischen Ökologieinstitutes www.ecology.at sowie Global 2000 www.global2000.at). Die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden unter den angegebenen Internetseiten.


Dipl. Biol. Hansjörg Wieland von der FAL Braunschweig berichtete über die Messungen, die am Strohballenhaus der Familie Warmuth in Unterfranken vorgenommen wurden. Der Aussiedlerhof der Familie Warmuth ist eines der ersten Strohballenhäuser in Deutschland.
Dieses Haus besteht aus 45 cm dicken Strohballen, in Wänden, Dach und Fußboden. Die Strohballen wurden vor die Ständer gesetzt, und sind z.T. 6 m hoch gestapelt, - was zunächst starke Setzungen zur Folge hatte, die jedoch nach ca. 6 Wochen abgeschlossen waren. Die Wände sind beidseitig mit Lehm- und Kalkputz verputzt, und die Messungen ergaben, dass hier das Stroh dauerhaft trocken ist, und es mit dem Taupunkt keine Probleme gibt. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.fasba.de


Strohballenhaus des Club 99 in Siebenlinden:
Dieses Gebäude ist ein besonderes experimentelles Strohballenhaus, da es von Hand fast ganz ohne Einsatz von Maschinen gefertigt wurde. Der Club 99 hat sich innerhalb des Ökodorfes als experimentierfreudiger Verein gegründet, mit dem Ziel industrielle Prozesse und Leistungen möglichst nicht einzusetzen zunächst auf dem Gelände des Club. Ein innenliegendes 2-geschossiges Traggerüst wird durch außen liegende selbsttragende Strohwände abgeschlossen 45 cm dicke Strohballenwände in Fußboden, Wänden, Dach. Eine weitere Besonderheit ist der Lehmputz außen, der mit einer kleinen Zugabe von gekochtem Weizenmehl (3%) eine wasserabweisende Haut erhielt. Simulierte Schlagregentests sind von einer Versuchswand bravourös überstanden worden.
Details zur Planung von Arch.Hans–Henning-Müller & Fotos finden Sie unter www.strawbalehouse.de


Frank Thomas, ein deutscher Baumeister und in Australien lizenzierter Strohballenhausbauer („licensed builder“) baut seit 5 Jahren Strohballenhäuser. 16 Projekte hat er mit seiner Firma schon realisiert. Er baut Holzständer oder auch Stahlständer und facht diese mit Strohballen aus. Besonderen Wert legt er auf eine gute und sichere Ausführung des Sockels, der in Australien Termiten und Feuer sicher ausgeführt werden muss. Frank Thomas betont die Wichtigkeit von dicht und gut gepresstem Stroh. Er nennt seine Ballen „building bales“, die im Unterschied zu normalen Strohballen, größer kompakter und kubischer gepresst und sogar beschnitten sind, damit sie schön gerade kantig sind. Der Lieferant dieser „building bales“ übernimmt die Gewährleistung. Schöne Details und Photos seiner sorgfältig aufgeführten Projekte rundeten seinen Vortrag ab.
Detaillierte Infos unter strawbales@bigpond.com bzw. www.members.sia.net.au/tgibson/strawbalesite/index.htm


Experimentelles Bauen von Prof. Minke
Professor Minke stellte drei Strohballenprojekte vor – ein Experimentalgebäude, eine Kuppel, und ein Gebäude für soziale Zwecke. Das 1. Gebäude ist ein lasttragendes Strohballengebäude auf dem Versuchsgelände der Gesamthochschule Kassel. Das Dach besteht aus stützenfreien Lasttragenden Strohballenwänden, darauf einer Rundholzkonstruktion, die das Grasdach trägt. Innen und außen wurde die Wand mit Lehm verputzt. Die Ballen tragen das 12 t schwere Grasdach ohne Probleme – die gemessene Kompression der Strohballen durch die Belastung betrug 17 cm.

Das 2. Projekt wurde im Rahmen eines Hilfsprojektes des Salem-Kinderdorfes in Kaliningrad für elternlose russische Kinder errichtet. Die Stroh und Lehmarbeiten wurden unentgeltlich von deutschen StundentInnen erbracht. Es ist eine Holzkonstruktion, die mit Strohballen ausgefacht wurde. Die Ballen wurden innen und außen mit Lehm verputzt. Als Witterungsschutz wurde eine Holzverschalung angebracht.

Das 3. Projekt ist eine Kuppel, die aus Strohballen gebaut wurde, als Studio für einen Musiker. Als tragende Konstruktion wurden Leimholzbinder vorgefertigt, in gebogener Form. Die Binder bilden das innere Gerüst. Hinter dieses Gerüst wurden die Strohballen gesetzt, die eine leichte Biegung erhielten. Um die Strohballen an dem inneren Holzgerüst zu befestigen, wurden außen Sperrholzstreifen angelegt, und nach jeder Schicht Strohballen mittels Verpackungsbändern am inneren Träger befestigt.
Infos zu den Projekten unter www.uni-kassel.de/fb12/fachgebiete/feb/f_proj/sb/bericht.pdf


Lasttragendes Strohballenhaus von Landwirt Peter Weber
Landwirte haben aufgrund ihres regelmäßigen Umgangs mit Getreide und Stroh bereits Erfahrungen, wie man mit diesem Material umgehen muss. Sie kennen das Verhalten von Stroh, sie haben die Maschinen, und sie arbeiten kostenbewusst. So auch Peter Weber aus Trier. Die Großballen regten an zu dem Versuch, ein lasttragendes Gebäude aus Strohballen zu bauen. Bei dem Gebäude ist die Gründung interessant. Herr Weber verzichtete aus Umwelt- und Kosten-Gründen auf Beton, und legte statt dessen eine 50 oder 60 cm starke Schotterschicht auf den gewachsenen Boden, darauf noch 20 cm Splitt, rundherum einen Drainagegraben und darauf direkt die Großballen. Das Gebäude ist sehr einfach, besteht aus 3 fensterlosen Wänden, und einer fast ganz geöffneten Südseite mit leicht nach Süden ansteigendem Pultdach. Durch das Setzen der Ballen wird die Neigung des Daches verstärkt. Für das Gebäude wurde noch keine Baugenehmigung als Wohnhaus erteilt, daher muss der Ausbau warten. Die Fenster sind bisher erst mit Folie geschlossen. Dennoch berichtet Peter Weber, dass bei –20 Grad im vergangenen Winter noch 10 Grad im Inneren des Hauses gemessen wurden.


Bernhard Breuninger stellte ein Strohballenhaus vor, das er für einen Freund in Rumänien gebaut hat. Dieses Haus wies einige interessante Details auf: Die Innenschale bestand aus einer Brettstapelwand von 8 cm Dicke, aus Mondphasen geschlagenem Holz. Die Strohballen in 45 cm Dicke wurden vor der Brettstapelwand außen aufgestapelt, und zwischen jede 2. Ballenlage wurde waagerecht eine Art Leiter eingelegt, die an der Brettstapelwand festgeschraubt wurde. Außen werden die Strohballen verputzt, mit einem diagonal eingelegten Rabbitzgewebe armiert. Über den Verputz soll jedoch noch eine Holzverschalung kommen. Auch hier ist die Südfassade weitgehend verglast.


Rene Dallmeijer über Strohballenbau in den Niederlanden
Rene Dallmeijer berichtete über eine ganze Reihe von verwirklichten Strohballenbauten in den Niederlanden. Er zeigte sehr schön und sorgfältig gebaute Beispiele. Anders als in Deutschland haben die Projekte weniger experimentellen, und eher wohnlichen Charakter, und werden ganz normal genutzt. Interessant auch ein Gebäude eines Landwirts, der nur die Information erhielt, dass es möglich ist mit Ballen zu bauen – beim zweiten Kontakt mit dem Landwirt war das Gebäude schon fertig. Besonders interessant war ein Veranstaltungsgebäude der RABO-Bank (Tom Rajven, ...) auf der Floriade 2002 der Welt größten Blumenausstellung. Die RABO-Bank ist eine niederländische Bank, die fast in jedem Ort zu finden ist, vielleicht vergleichbar mit der Volksbank in Deutschland. Diese Bank engagiert sich im ökologischen Bauen und hat einen großen Veranstaltungssaal aus selbsttragenden Strohballen (Wand zweifach gekrümmt, 7- 8 m hoch, beiderseits Lehmverputz) erstellen lassen.– zwischen eine Holzleimbinderkonstruktion, die auch das Dach der Veranstaltungshalle für 350 Zuseher trug, gestellt. Für den Fußboden wurde auf Beton gänzlich verzichtet. Stattdessen wurde auf einer dicken Schotterschicht nur ein gedämmter Lehmestrich aufgebracht, der als Fußboden des Ausstellungsraumes dient.


Sabine Rothfuß: Umbau einer Scheune zum Wohnhaus – siehe Bericht auf www.fasba.de


Architekt Werner Schmidt Lasttragendes Strohballen- Passivhaus in der Schweiz:
Einer der interessantesten Vorträge kam zum Schluss:
Das lasttragende Strohballenhaus von Architekt Werner Schmid in den Schweizer Alpen in Tscheppen/Dissentis auf 1300 m Höhe.
In der Schweiz ist die Rechtslage so, dass jeder der sich berufen fühlt, Baupläne einreichen kann, deren Realisierbarkeit selbstverständlich durch Berechnungsnachweise zu belegen sind und grundsätzlich mit jedem Material gebaut werden darf, für das eine Verwendungseignung nachgewiesen werden kann. Die Verantwortung liegt bei den Bauherrn – Jahrhunderte selbständiger demokratischer Tradition machen manches möglich.
Werner Schmidt verwendete dazu die Großballen, wie auch Landwirt Peter Weber. Die Masse der Ballen sind 120cm breit, 240cm lang, und 75cm hoch. Das Gebäude ist zweigeschossig.
Aufschlussreich waren die von Werner Schmid an der Fachhochschule Chur durchgeführten Belastungstests, die für Großballen im Format 120(125) / 240 / 75(78) 40t Belastung (entspricht 13t/m2 Ballenfläche) erreichten (bei einer Verkürzung um 23cm auf 55cm Höhe!). Dies stellt dem hohen Belastungspotential von Strohballen ein überraschend gutes Zeugnis aus. Dabei zeigte sich und auch für Kleinballen, dass die Tragfähigkeit in direktem Zusammenhang zur Haltbarkeit der Bindung steht. Fester gebundene Kleinballen (50/100/35) kamen auf 3,8t Belastbarkeit, wurden die Schnüre über an den Endseiten der Ballen angelegte Sperrholzplatten geführt , war sogar eine Verdoppelung der Tragkraft auf 7t pro Ballen möglich.
Im Setzungs-Vortest wurden die in Tscheppen verwendeten Großballen erst 3t Dauerbelastung ausgesetzt, wodurch sie sich auf 94% oder 68,5cm der ursprünglichen Höhe von 74cm verkürzten, nach 2 Wochen Belastung wurde die Auflast um weitere 3t (entspricht dann 2t/m2 Ballenfläche) erhöht, dadurch Setzung auf 68cm, nach weiteren 2-4 Wochen blieb das Ergebnis bei 66,5cm stabil. (entspricht ca. zwei Geschosse + Dach + Schneelast)
Die im Vorfeld gemachten Belastungstests ergaben, eine durchschnittliche Kompression der Ballen unter der prognostizierten Traglast um 7,5cm. Diese Kompression wurde, ähnlich wie bei einem Holzblockhaus, bei den Holzteilen, Fenstern und Türen, einkalkuliert. Nach Errichtung des Rohbaus wurde 6 Wochen gewartet, dann wurde nachgespannt und das Gebäude innen und außen zweilagig mit einem konventionellen armierten Kalkzementputz verputzt.
Weitere Infos und Bilder unter www.easy-solutions.ch/sws/ u.a. ist auch ein in Kurtatsch nahe Meran von Architektin Schwarz in Koproduktion mit Werner Schmid errichtetes Holzständerhaus dokumentiert.

Burkhart Rüger (Büro für ökologisches Bauen: Rüger + Sühlo)
Im Vortrag ging um Regeln und Erfahrungen zum richtigen Lehmputz auf Stroh.
Von frischem Stroh wird abgeraten. Die Belastung beim Verputzen (einseitig ) durch Lehm sollte nicht unterschätzt werden, höhere Wände können dabei bis zum Zerstören ausbeulen! Daher den Putz nach Möglichkeit immer beidseitig ausführen.
Fetten Lehm (Bindung ca. 200g/cm2, Rohdichte 1200-1400 kg/m3) als ersten Vorspritzer anwenden, dann immer magerer verputzen. Sollte ein Kalkputz als oberste Schicht aufgebracht werden, dann muss der Anstrich mit essigsaurer Tonerde vorbehandelt werden und anschließend den groben Kalkputz in die gut vorgeweichte zuvor ausgetrocknete Lehmgrobputzschicht einreiben. Dann den Feinputz gut glätten und durch verhängen solange abdecken, bis die Verkieselung als Oberflächenschutz abgeschlossen ist. Fa. Solubel stellt gute auf Sumpfkalk basierende Putze her, die zum Putzen auf Lehmgrobputz geeignet sind.
Bewährt hat sich die 1. Mischung sehr fett und dünn aufzutragen. Dieser Arbeitsschritt ist händisch mühsam (1-2 Tage 10 Personen). Maschinell kann er durch eine sehr dünne Schlämme aus Kompressor (siehe Vortrag Minke) hergestellt werden. Fehler (Löcher) in der Wand sollten mit losem Stroh ausgestopft und nicht mit Lehm verschlossen werden.


Im Rahmen des Treffens wurden auch verschiedene gebaute Strohballengebäude besichtigt
Ein Ausflug führte die ganze Gruppe zu gebauten Projekten von Dirk Scharmer im Wendland. Ein kleines Haus, in der er selbst wohnte, ist bereits länger fertig. Auch hier sind, wie in Siebenlinden, die Strohballen innen und außen verputzt, die Holzständer liegen mittig innerhalb der Ballen. Zwei weitere, für Bauherrn ausgeführte Projekte wurden besichtigt, die sich in der Rohbauphase befinden. Besonders interessant bei diesen Gebäuden war das Putzsystem. Innen und außen Lehmputz, jedoch auf den Lehmputz außen wurde eine dünne Schicht eines speziellen Sumpf-Kalkputzes aufgebracht, der nach traditionellem Verfahren von der Firma Solubel hergestellt wird. Dieser Kalkputz soll gut auf dem Lehm-Unterputz haften, da dieser sehr fett, und damit eher härter ist als der Sumpfkalkputz. Auch hier betonte Dirk Scharmer die Wichtigkeit der fest gepressten Ballen.


Den gesamten Bericht des 2.Treffen des Fachverbandes für Strohballenbau e.V. im Ökodorf Siebenlinden finden sie unter www.fasba.de