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Biopolymere
Als Biokunststoff werden Kunststoffe bezeichnet, die ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen (Stärke, Öle usw.) erzeugt wurden.

Verbundwerkstoffe
Bei Verbundwerkstoffen haben biologisch abbaubare Werkstoffe bereits die Marktreife erlangt.

Baustoffe
Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erfüllen nicht nur die geltenden Anforderungen an Qualität und Sicherheit sondern tragen durch ihren geringen Energiebedarf bei der Herstellung auch zum Klimaschutz bei.

News
 
  02.08.2011 12:16
  ARCHITEKTUR - REGIONAL UND GLOBAL
 

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie ökologisch sinnvoll gebaut werden kann, ist gut beraten, sich auch Beispiele aus anderen Regionen und Ländern anzuschauen. In der Ausstellung „ICSAD in Austria“, die am 29. Juli im S-HOUSE in Böheimkirchen eröffnet wurde, ist das jetzt möglich.
ICSAD steht für “International Competition on Sustainable Architecture and Design“ und ist ein länderübergreifender Wettbewerb für nachhaltige Architektur mit einem Fokus auf nachwachsenden Rohstoffen und regionalen Bauweisen.
Weltweit werden die unterschiedlichsten Rohstoffe als Baumaterialien eingesetzt – je nach Klimazone kann das Bambus sein oder Schilf, Weizen- oder Reisstroh, Kokosfasern oder Hanf. Auch die Bauweisen stehen in verschiedenen Traditionen. Und doch folgt nachhaltige Architektur in allen Ländern ähnlichen Prinzipien: schonende Nutzung natürlicher Ressourcen und Bauweisen, die an die Bedürfnisse der Bewohner und der Umwelt angepasst sind.
Diese Prinzipien in möglichst vielen Regionen umzusetzen, ist das Ziel der GrAT (Gruppe Angepasste Technologie, TU Wien), die den Architekturwettbewerb ICSAD 2010 bereits zum dritten Mal, diesmal auf der EXPO Shanghai, organisiert hat. Dasselbe Ziel verfolgen auch die „Architekten ohne Grenzen“, deren österreichische Vertreterinnen Gunda Maurer und Suzie Wong die Ausstellungseröffnung einleiteten.
In der Ausstellung im S-HOUSE werden derzeit die besten eingereichten Entwürfe präsentiert. Gleichzeitig kann auch das S-HOUSE selbst besichtigt werden – ein österreichisches Beispiel nachhaltiger Architektur. Das Passivhaus besteht hauptsächlich aus nachwachsenden und ökologischen regionalen Rohstoffen (Holzkonstruktion, Strohdämmung mit speziell entwickelten Schrauben aus Lignin, Naturfarben, Zwischenwände aus Naturfaserverbundwerkstoffen usw.) und enthält viele weitere innovative Details, die den Energie- und Ressourcenverbrauch stark reduzieren.
Weitere Informationen sowie Anmeldung für die Besichtigung über die GrAT (contact@grat.at oder telefonisch +43 (0)1 58801 49523).

 
 
Veranstaltungskalender
naro.tech 2010 - 9./10.9.2010

Produkt des Monats
Menz OHT

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