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Der Maschinenbauingenieur und Triathlet Nicolas Meyer hat seine beiden Leidenschaften vereint und ein Triathlonfahrrad entworfen. Die Besonderheit: Es besteht zu 60 Prozent aus Hanf und zu 15 Prozent aus Bambus.
Die Hanflagen, die für den 1,4 kg leichten Fahrradrahmen verwendet werden, werden unter Vakuum mit Harz getränkt. Derzeit kommt dafür noch duroplastisches Epoxydharz zum Einsatz, Experimente mit Harzen auf Sojabasis sind in Planung, um den Rahmen biologisch abbaubar zu machen. Die restlichen Bestandteile des Rads werden aus Karbon und Metall hergestellt.
Das Fahrrad ist in Zugfestigkeit, Steifigkeit und Gewicht mit Aluminiumrädern vergleichbar und weist eine sehr gute Vibrationsdämpfung auf. Damit zeigt es, dass der nachwachsende Rohstoff Hanf auch für weitere Anwendungen, z. B. in der Automobilbranche, eingesetzt werden kann.
Auf der Hannover Messe vom 19.–23. April 2010 wird das Hanf-Fahrrad beim Stand von Nicolas Meyer und seinem Unternehmen Onyx auch direkt zu besichtigen sein.
www.onyx-composites.de
www.hannovermesse.de
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