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Biohof Achleitner
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Eckdaten des Projekts |
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Projektthema:
weitest gehender Einsatz erneuerbarer Energien, optimaler
Einsatz solarer Kühlung und Raumklimatisierung mit Hilfe von
Pflanzen
Adresse:
4070 Eferding, Unterm Regenbogen 1
Projektleiter:
Günter Achleitner / Biohof Achleitner GmbH
4070 Eferding, Unterm Regenbogen 1
Eduard Preisack / Büro Bmst. Ing. Eduard B. Preisack MAS
4320 Perg, Technologiepark 17
Kennzeichen:
- Solarer Kühlung
- Raumklimatisierung mit Hilfe von Pflanzen
- Regionale Baustoffe |
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Einleitung |
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Die Grundsätze des Biohofes
Achleitner basieren auf schonendem Umgang mit der Natur, zielen auf
abwechslungsreiche Arbeitsplätze in lebenswertem Umfeld und auf
die Versorgung der Kunden mit gesunden Lebensmitteln und wertvollen
Bio-Produkten. Daraus resultierte ein Höchstmaß an Wünschen
nach nachhaltigen Ansätzen im Bauvorhaben.
Nachhaltige Ansätze wurden bei der Wahl der Baumaterialien, dem
weitest gehenden Einsatz erneuerbarer Energien, dem optimalen Einsatz
solarer Kühlung und bei der Raumklimatisierung mit Hilfe von
Pflanzen getroffen.
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Performance |
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Das Gebäude wurde in Passivhausqualität
errichtet. Die Halle wurde als Holzsonderkonstruktion mit Strohdämmung
für Dach und Wände ausgeführt. Das erforderliche Stroh
wurde zum großen Teil auf Feldern des Biohofes geerntet. Die
Notwendigkeit zur absolut trockenen Einbringung der Strohbauteile
bedingte einen Vorfertigungsgrad von mind. 95 %. Um die Strohdämmung
auch optisch sichtbar zu machen, wurde eine große Wand außen
mit Glas verkleidet.
Auf den Einsatz regionaler Baustoffe wurde insgesamt größtes
Augenmerk gelegt, das innovative Gesamtenergiekonzept fußt
auf der thermischen Gebäudesimulation, laufende Verbrauchskennzahlenerfassungen
zur Energieoptimierung werden durchgeführt.
Die Raumklimatisierung mit Hilfe von Pflanzen in gewissen Gebäudebereichen
bringt - neben dem Energie-Einsparungseffekt - eine besondere Aufwertung
der Lebensqualität am Arbeitsplatz. Die Innenraumbegrünung
übernimmt wichtige Funktionen im Gebäude: Sie verbessert
das Klima durch Temperaturverringerung sowie durch natürliche
Luftbefeuchtung und daraus resultierende Kühlung, die im Sommer
besonders effizient ist. Sie verbessert die Luftqualität, bindet
Staub und eliminiert Schadstoffe. Mit diesen physiologischen Leistungen
tragen die Pflanzen wesentlich zum Wohlbefinden der Menschen im
Gebäude bei. Die Produktionsstätte für gute Luft
befindet sich vor allem in den Büros. Bäume und Sträucher
mit extrem hoher physiologischer Leistungskraft aus verschiedenen
Kontinenten dominieren und sind ständiger Weg- und Arbeitsbegleiter.
Ihre ästhetische Wirkung ist in diesem Zusammenhang nicht zu
unterschätzen.
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Projektlink: http://www.hausderzukunft.at/results.html/id3869 |
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"Das Projekt wurde im Rahmen der Programmlinie Haus der
Zukunft einer Kooperation des Bundesministeriums für
Verkehr, Innovation und Technologie mit der Forschungsförderungsgesellschaft
gefördert." |
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